... bloggerinterview

Bloggerinterview: Vany von VanyVisits

Heute stelle ich euch mein neues Projekt vor: Das Bloggerinterview. Hier möchte ich einige Blogger interviewn und ihnen die Möglichkeit geben, etwas über sich zu erzählen. Den Anfang macht Vany von VanyVisits, die mir persönlich total sympatisch ist! Worum es in ihrem Blog geht und noch viele mehr, erfahrt ihr in ihrem Bloggerinterview!23905691_1680472415347049_5813393535758967719_nStelle dich doch kurz einmal vor.

Liebe Lea, erstmal vielen Dank, dass ich dieses tolle Interview mit dir führen darf. Ich freue mich immer über so etwas, da ich finde, dass wir Blogger uns gegenseitig so gut es geht unterstützen sollten! 🙂

Nun zu mir: Mein Name ist Vany und ich komme aus Stuttgart. Dort studiere ich auch „irgendwas mit Medien“ . Meine große Leidenschaft ist das Reisen, deswegen versuche ich so viel es geht unterwegs zu sein.

Und worüber bloggst du?

Ich blogge einerseits sehr viel über meine Reisen – ich versuche Tipps für die Länder und Städte zu geben, in denen ich zu Besuch war. Diese Artikel sind zum Teil auch sehr persönlich, da ich meine eigenen Gedanken immer mit einfließen lassen. Ich lege darauf auch großen Wert, da ich der Meinung bin, die Leser könnten sonst auch einfach einen Reiseführer lesen. Die persönliche Note macht den Blog ja erst aus, oder?

Seit einiger Zeit blogge ich nun auch über Business Themen und habe die Kategorie Girl Boss eingeführt. Hier schreibe ich über meine Selbstständigkeit als Freelancer, aber auch über alles mögliche, was mich in dieser Hinsicht begeistert und inspiriert. Erst vor kurzem habe ich eine Blogparade über inspirierende Frauen gestartet, weil ich es total wichtig finde, dass wir Frauen uns gegenseitig helfen und unterstützen und weg von dem Konkurrenzdenken kommen.

Warum bloggst du und wie lange bist du schon mit dabei?

Meinen Blog gibt es jetzt erst seit einem Jahr. Es steckt aber mein ganzes Herzblut und meine Leidenschaft drin. Jeder der selbst einen Blog hat, wird das verstehen können! Es ist einfach mein Baby und ich liebe es Artikel für meinen Blog zu schreiben.

Angefangen zu bloggen habe ich, weil mein Leben irgendwann so schnelllebig wurde und ich das Gefühl hatte es kommt ein Ereignis nach dem anderen, aber ich reflektiere nicht mehr was eigentlich passiert. Durch das Schreiben nehme ich mir die Zeit für mich und mache mir Gedanken über das Erlebte. Ich wollte auch eine Art öffentliches Tagebuch haben, damit auch ich mich immer wieder durch das Lesen an schöne Momente in meinem Leben erinnern kann. Es ist ein schönes Hobby für mich und ich freue mich jedes Mal, wenn mir ein Leser oder eine Leserin schreibt, dass sie durch meine Artikel inspiriert wurde oder es ihr auf andere Art und Weise geholfen hat.

Was macht dir am meisten Spaß beim Bloggen?

Ich hatte ja eben schon die lieben Kommentare der Leser angeboten. Ich glaube das zählt auf jeden Fall zu den schönsten Dingen: der Austausch mit Lesern oder anderen Bloggern. Ich habe so viel dadurch über das Bloggen, aber auch über mich selbst dadurch gelernt! Außerdem ist es schön, wenn dir jemand sagt: ich finde toll was du machst, weiter so! Das ist Anerkennung und Wertschätzung für meine Arbeit und natürlich macht mich das stolz und glücklich. Vor allem, weil ich den Blog ja eigentlich für mich angefangen habe, als eine Art Tagebuch. Es ist schön, dass sich ein paar Menschen aufrichtig dafür interessieren.

Let’s talk about Girlpower…

Was ist für dich Girlpower?

Starke Frauen mit Visionen und Zielen im Leben. Es ist dabei völlig egal wie groß oder wie klein das Ziel für Außenstehende scheint – wichtig ist nur, dass man sein Ziel verfolgt und alles tut um es zu erreichen. Unter Frauenpower verstehe ich aber auch sich NICHT mit ausgefahrenen Ellenbogen durch die Welt zu kämpfen ohne Rücksicht auf Verluste. Ich bin der Meinung, dass es viel zu viele Führungskräfte gibt, die leider genau nach diesem Prinzip handeln. Es geht nicht darum, welche Position du im Job hast, sondern was für ein Mensch du bist. Eine Hausfrau und Mutter, die den Alltag meistert und sich als Frau dabei nicht vergisst ist für mich genauso eine Powerfrau wie eine Angestellte im Büro – wenn beide einen guten Charakter haben.

Hast du Vorbilder, die dich inspirieren?

Mich inspirieren so viele Menschen und Dinge in meinem Leben. Es ist oft so, dass ich etwas sehe und eine Idee habe, wie ich das auf andere Art und Weise umsetzen kann. Es ist auch wichtig, dass man trotzdem sein eigenes Ding durchzieht. Wenn es aber um Personen geht, dann sind es Menschen, die etwas im Leben erreicht haben, aber trotzdem Gutes tun und der Gesellschaft etwas zurückgeben. Das müssen auch nicht immer Prominente sein. Ich arbeite beispielsweise für eine Kundin, die eine Organisation für Flüchtlinge gegründet hat und Sprachkurse an Schulen für Familien organisiert. Solche Dinge inspirieren mich.

Was ist für dich ein Girlboss Moment?

Ich glaube es gibt nicht den einen Girlboss Moment, sondern viele kleine, die aber ebenso von Bedeutung sind. Eine Präsentation trotz Nervosität gerockt? Girlboss Moment! Für deine Meinung im Meeting eingestanden? Girlboss Moment! Aber auch empathievoll mit seinen Mitmenschen umzugehen, konstruktive Kritik anzunehmen und umzusetzen oder auch nach einem Tiefschlag wieder aufzustehen und weiterzumachen sind für mich richtige Girlboss Moments.

Ich will damit sagen, dass man durch Social Media oft das Gefühl bekommt, andere seien schon viel weiter als man selbst. Da sieht man dann Girl Bosses, die schon fünf Bücher geschrieben, pro Monat acht Länder bereisen und mal wieder einen Werbedeal nach dem anderen abschließen. Das ist schön und es war sicher ein harter und langer Weg bis dorthin, deswegen sei es ihnen auch gegönnt. Aber deswegen bist du nicht schlechter, sondern kannst genauso viel erreichen. Es sind die kleinen Schritte, die dich deinem großen Ziel näher bringen und das sollte man nicht vergessen.

Wie bist du zum Reisen gekommen?

Ich hab schon immer davon geträumt ganz viel zu Reisen. Es fing mit kleinen Urlauben mit den Freundinnen an und irgendwann kam dann meine erste Reise nach Spanien, die ich alleine machte. Seitdem versuche ich jedes Jahr an mindestens einen Ort zu fahren, den ich noch nicht kenne. Es ist natürlich schön, wenn es mehr neue Orte werden J

Was ist dein Lieblingsreiseziel?

Ich muss eigentlich gar nicht groß nachdenken, die Antwort ist ganz klar: Kuba! Die Menschen dort sind so gastfreundlich, die Natur unglaublich schön und Havanna die tollste Stadt überhaupt. Ich war leider nur zwei Wochen dort. Die Zeit habe ich gut genutz und einiges gesehen, aber ich will unbedingt nochmal hin. Kuba ist auf jeden Fall mein Happy Place.

Was hast du beim Reisen über dich erfahren?

Man lernt auf jeder Reise irgendwas. Davon bin ich überzeugt (ansonsten läuft man vielleicht mit Scheuklappen durchs Leben ;)). Wenn wir jetzt mal die Kubareise nehmen – da habe ich so viel gelernt. Nicht nur über das Land und die Kultur, sondern über das Leben allgemein. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, deren Häuser durch Irma große Schäden hatten. Sie haben trotzdem nicht aufgegeben, waren trotzdem glücklich und das hat mich so beeindruckt. Ich stelle seitdem auch immer mehr mein Konsumverhalten in Frage und habe schon einiges in meinem Leben verändert. Seitdem beschäftige ich mich auch immer mehr mit Minimalismus. Beispielsweise gehe ich eigentlich überhaupt nicht mehr shoppen, sondern überlege wirklich genau, was ich brauche.

Was gefällt dir an TweetGirly?

Ich mag, dass man richtig merkt, dass dahinter eine Powerfrau steckt. Wichtige Themen wie Feminismus werden ansgesprochen und das nicht nur, weil es gerade Trend ist, sondern auf eine ehrliche und authentische Art und Weise. Diese Message ist so wichtig und ich bin froh, dass du sie so gut verbreitest!

Gibt es etwas, was bei dir den Gendanken „Jetzt mache ich es erst recht“ oder „Jap, das war hilfreich“ ausgelöst hat, als du einen Beitrag auf TweetGirly gelesen hast?

Oh da gibt es einige! Auf dem Blog spricht mich eigentlich jeder Artikel an, deswegen habe ich ihn auch so gerne abonniert. Erst vorhin habe ich den Artikel mit deinen Lieblingspodcasts durchgelesen. Wir sind beide große Christian Bischoff Fans. Diana zur Löwen kannte ich aber noch nicht. Da werde ich aber heute auf jeden Fall noch reinhören und ich bin gespannt, ob mir ihre Podcasts genauso gut gefallen 🙂

Und zu guter Letzt: Was möchtest du unbedingt noch loswerden?  

Glaubt an euch und zieht euer Ding durch! Das Leben ist zu kurz für irgendwann 🙂

Advertisements

3 Gedanken zu „Bloggerinterview: Vany von VanyVisits“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s